Buchclub IT-Handbuch Grundlagen der Programmierung

Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 12: Grundlagen der Programmierung) – Anwendungsentwickler-Podcast #93

Dieser Beitrag ist Teil 12 von 14 in der Serie Buchclub.

Um Kapitel 9 (Grundlagen der Programmierung) des Handbuchs für Fachinformatiker geht es in der dreiundneunzigsten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts.

Inhalt

Kapitel 9 (Grundlagen der Programmierung)

Das Kapitel 9 des IT-Handbuchs für Fachinformatiker* von Sascha Kersken liefert einen kurzen Einstieg in mehrere unterschiedliche Programmiersprachen. Für einen tiefen Einstieg reicht das natürlich nicht aus, aber man bekommt einen guten Überblick über die Eigenschaften und Unterschiede der einzelnen Programmiersprachen. Als „Lernkapitel“ bietet es sich jedoch nicht an, da viele konkrete Syntaxelemente vorgestellt werden, die für die Praxis absolut relevant sind, aber in der Prüfung so detailliert wohl eher nicht abgefragt werden.

  • 9.1 Die Programmiersprache C
    • Wichtige Programmiersprache! Allerdings (meiner Erfahrung nach) wenig bei IHK-Prüfungen eingesetzt.
    • Die Konzepte der prozeduralen Programmierung finden in den IHK-Aufgaben Anwendung.
    • Gute Erklärung grundlegender Begriffe wie Deklaration, Wertzuweisung und Kontrollstruktur.
    • Kurze Einführung in grundlegende Datentypen wie int, char und double.
    • Einige konkrete Tipps wie z.B. die Empfehlung, bei if immer geschweifte Klammern zu setzen.
    • Schöne Erklärung von Call by value und Call by reference mit Pointern.
    • Die Standardbibliothek ist nicht prüfungsrelevant.
  • 9.2 Java
    • Guter Einstieg mit Liste der Unterschiede zu C.
    • Kurze Einführung in die Objektorientierung mit Überladen, Vererbung und Interfaces. Gut für einen ersten Überblick, aber für Details zu oberflächlich.
    • Abschluss mit kurzer Einführung in Collections und Enums. Wichtig für die Praxis.
  • 9.3 Python (früher 9.3 Perl und 9.4 Ruby)
    • Python ist als bekannter Vertreter der dynamischen (Script-)Sprachen sehr interessant. Die Unterschiede zu statischen Sprachen sollte jeder Prüfling kennen.
    • Auch die Bedeutung von Whitespace in der Sprache ist spannend, da sie sauber formatierten Code erzwingt.
    • Im Gegensatz zu Java wird Snake Case für Bezeichner verwendet.
    • Intensive Behandlung von Listen und den dazu passenden „coolen“ Sprachfeatures.
    • Eine REPL bieten heute auch immer mehr Sprachen an. Sogar Java bekommt bald eine 🙂
    • Lambda-Funktionen sollte heute auch jeder Anwendungsentwickler kennen. Sie sind in fast allen modernen Programmiersprachen enthalten und bilden ein wichtiges Fundament der funktionalen Programmierung.
    • Die Standardbibliothek ist analog zu C eher uninteressant (für die Prüfung).
  • 9.5 Zusammenfassung

Literaturempfehlungen

Was sonst? 🙂

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Und für einen richtigen Einstieg in eine der genannten Sprachen – natürlich Java 😉 – empfehle ich wie immer die „Insel*“!

Christian Ullenboom - Java ist auch eine Insel (Affiliate)*
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Wenn du einen wirklich tollen Überblick über einige der interessantesten Programmiersprachen inkl. ihrer konkreten Stärken haben möchtest, kann ich dir Seven Languages in Seven Weeks von Bruce Tate empfehlen, das ich in meinem privaten Blog schon einmal rezensiert habe.

Seven Languages in Seven Weeks: A Pragmatic Guide to Learning Programming Languages (Pragmatic Programmers) (Affiliate)*

Links

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