Wie man bei der Entwicklung eines Computerspiels scheitern kann

Ich bin regelmäßiger Leser des Blogs von Vladimir Khorikov. Seitdem ich seine Pluralsight*-Kurse über DDD und funktionale Programmierung gesehen habe, verfolge ich seine immer wieder lehrreichen und gut geschriebenen Artikel. In einer umfangreichen Artikelreihe schildert er hier, wie er bei der Entwicklung eines Browser-Spiels scheiterte: A story about how I tried to get into game development and failed.

Ich fand es sehr spannend zu lesen, worauf man bei der Entwicklung eines scheinbar simplen Browser-Spiels achten muss und welche technischen Herausforderungen sich ergeben, wenn das Spielerlebnis trotz Latenz flüssig sein soll. Sein Partner und er haben viel Zeit investiert (über ein halbes Jahr) und sind ihrer Meinung nach trotzdem gescheitert. Und das hauptsächlich aufgrund technischer Probleme. So einfach ist die Entwicklung eines Spiels also scheinbar auch heutzutage noch nicht.

Das Spiel ist aber tatsächlich online gegangen: bist.io. Hier gibt es auch ein YouTube-Video eines Kampfes: Bist.io epic battle. Für einen „Fehlschlag“ sieht das schon ziemlich gut aus! 🙂


Hast du auch schonmal versucht, ein Spiel zu entwickeln? Oder arbeitest du sogar für einen Spieleentwickler? Ich freue mich auf deinen Erfahrungsbericht.

3 thoughts on “Wie man bei der Entwicklung eines Computerspiels scheitern kann

  1. Ich entwickle zu privaten Zwecken ein wirtschaftsanalysetool für ein Onlinespiel. 🙂
    Früher alsKind hab ich öfter mal kleine Spiele entwickelt, wie 4 Gewinnt mit Computergegner oder einen Spielautomaten ( einarmiger Bandit ). Am Amiga und PC sowas wie Brackout und eine Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Variante am C64 mit Schiffen die sich gegenseitig versenken. Ich liebe es Grafiken zu Programmieren und verfalle gern in Details.

  2. Ja, die Grafikprogrammierung ist bestimmt spannender als das x-te DB-Backend! 🙂 Aber die Jobs in der Spielebranche sind leider nicht so breit gestreut und dann natürlich auch heiß begehrt.

  3. Was mich brennend interessieren würde sind so rechtliche Aspekte. Ich lese ja die Daten aus einer Spielwebseite aus. Im Grunde kann es dem Betreiber egal sein aber wo Geld durch Anwälte gedruckt werden kann, muss man höllisch aufpassen. Ich wende die Technik über Cross-Domain an. In der Seite wird JavaScript über das Broswerplugin Tempermonkey ausgeführt und die interessanten Daten werden an eine andere URL meines Server über HTTPS weitergeleitet. Das alles geschieht nur durch das reine benutzen der Seite ohne zus. Trafficlast. Alles andere passiert dann auf Basis von PHP, MySQL und Clientseitig gibts eine extra Anwendung die nur über den eigenen Dienst läuft.
    Interessant ist das Ganze dann im Verbund mehrerer Spielern. 🙂

    Ich glaub aber das werd ich alles ins Darknet auslagern und mit Bitcoins finanzieren, wenns mal läuft. Selbst als harmloser Blogbetreiber ist man immer einen Schritt weit zum Bankrott entfernt, wenn man sich den falschen Juristen einfängt.
    Wir sind heute schon soweit, das man etwas juristisch stehlen kann, was die Menschheit einmal voranbrachte. Der Austausch von Ideen. Ich hab privat schon alles fallen lassen was ich an öffentlichen Web-Projekte erstellt hab. Die EU ( deren Lobby ) plant ja nun Open-Source den gar aus zu machen. Aber ich schweife ab .. xD

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