Zeitform der Projektdokumentation

Beim Schreiben der Projektdokumentation empfehle ich meinen Auszubildenden immer, das Präteritum als Zeitform zu verwenden. An anderer Stelle wird gerne das Präsens empfohlen (z.B. in den FAQ von fachinformatiker.de), aber ich bin der Meinung, dass das Präteritum sinnvoller ist, da die Projektarbeit ja zum Zeitpunkt der Dokumentation bereits durchgeführt wurde.

Außerdem können bei der Verwendung des Präteritums allgemeine Aussagen (wie z.B. „Ein Entwicklungsprozess definiert die Abläufe…“) besser von der Beschreibung der Arbeit des Prüflings (wie z.B. „Als Entwicklungsprozess wurde Scrum eingesetzt.“) abgegrenzt werden.

Wichtiger als die Entscheidung für Präsens oder Präteritum ist meiner Meinung nach die konsequente Einhaltung einer Zeitform. In vielen Projektdokumentationen wird munter zwischen Präsens, Präteritum und Perfekt (oder gar Plusquamperfekt) hin- und hergesprungen. Das ist absolut unschön und muss auf jeden Fall vermieden werden!

Also hier nochmal meine Empfehlung: Präteritum für die Dokumentation des Projekts und Präsens für allgemeingültige Aussagen.

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2 thoughts on “Zeitform der Projektdokumentation

  1. Hallo Stefan,

    ist es in Ordnung, wenn ich alles bis zur Implementierungsphase im Präsens schreibe, da ich ja nicht hinterher plane, sondern bevor ich implementiere und in der Implementierungsphase schreibe ich auf, was ich gemacht habe. Was sagst du dazu?

  2. Das finde ich nicht so sinnvoll. Die gesamte Projektdokumentation bezieht sich auf deine erledigte Arbeit. Und allein aufgrund der Konsistenz würde mich für eine der beiden Formen entscheiden!

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